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Nichts als Schmerz

Ich war schon immer ein Mensch, der mit Veränderungen sehr schlecht klar gekommen ist. Wenn etwas anders wird, dann ist da auch immer diese Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten. Und da sind natürlich auch die Erinnerungen an die Vergangenheit, wo alles noch scheinbar perfekt war. Jedoch dauert es eigentlich immer nur eine Weile bis ich mich an die Veränderung gewöhne und sie dann nicht mehr als so wahnsinnig schlecht ansehe. Nur dieses Mal ist das alles leider nicht so einfach.

Im Moment spuken soviele Erinnerungen in meinem Kopf herum und noch mehr Schmerz wohnt in meinem Herzen. Es ist immer noch so schwer zu begreifen, dass ich ihn verloren habe. Noch schwerer ist es zu wissen, dass all das, was ich immer von ihm haben wollte jetzt eine andere bekommt. Diesen Gedanken versuche ich aber so gut es geht zu verdrängen. Denn immer dann, wenn er in meinem Kopf auftaucht, sticht es auch in meinem Herzen. Es fühlt sich in solch einem Augenblick immer so an, als setze es eine Sekunde lang aus.

Manchmal fühlt es sich so unwirklich, dass ich schon wieder hoffe all das sei nur ein Alptraum aus dem ich gleich erwache. Doch bereits während der nächsten Sekunde lastet dann wieder das Gewicht der schwarzen Realität auf mir. 

Am schlimmsten ist es aber, wenn ich wieder sein Gesicht vor meinem innerem Auge sehe. Ich kenne immer noch jeden Milimeter seines Körpers. Ich weiß immer noch wie seine Stimme klingt, wie er sich anfühlt und wie er riecht. Das ist wie ein Fluch, weil ich einfach in keine Erinnerung mehr schlüpfen kann ohne seine beschissene Neue zu sehen. 

Letzte Nacht hab ich seit längerem mal wieder von ihm geträumt. Es war nur ein kurzer Traum. Doch er hat ausgerreicht mich mit rasendem Pulsschlag aus dem Schlaf zu reißen. Als ich wach war, überkam sie mich das erste Mal...die Wut.

Ja, ich bin wütend über das was passiert ich. Ich bin wütend das er jetzt eine andere fickt! Ich bin wütend das ich irgendwie immer noch von ihm abhängig bin. Ich will das einfach nicht mehr. Ich will endlich frei von ihm sein! Ich will ihn nicht mehr lieben! Ich will das einfach nicht mehr!

Wann werde ich endlich über ihn hinweg sein? Wann nur schaffe ich es, damit endlich abzuschließen? Wann? Ich bin so ungeduldig. Das macht mich auch manchmal wütend.

Wut und Trauer, in letzter Zeit sind das meine beiden Begleiter. Hoffentlich verabschieden sich die beiden bald von mir. Ja, hoffentlich strahlt bald ein helles Licht in meine Dunkelheit hinein und rettet mich.

> Beth <

2.9.17 22:13


...und ich geh einfach weiter... - Teil 2

So, dann will ich mal mein Versprechen halten und nun über meine weiteren "Lichtblicke", die während dieser schwierigen Zeit halten, erzählen .

Eigentlich wollte ich am Wochenende schon einen neuen Eintrag verfassen, aber die Zeit hat es einfach nicht zugelassen. Ich war nämlich mal wieder in der Heimat bei meiner Family gewesen. Samstag waren zwei alte Schulfreundinnen zu Besuch und Sonntag gehörte der Familie. Damit sind, wenn man so will, auch schon zwei meiner "Lichtblicke" benannt wurden. Meine Familie und meine Freunde helfen mir sehr. Zwar ist mein Freundeskreis nicht so riesig wie bei manch anderen (Ich habe so über den Daumen gepeilt 6 sehr enge Freunde und so drei nicht ganz so enge Freunde). Eine Freundschaft davon ist übrigens noch sehr frisch und die kam sehr unerwartet. Zumindest hätte ich nie gedacht, das ich tatsächlich mal einen Kumpel haben werde *lach*.

Sein Name ist....nennen wir ihn hier einfach Phineas. Ich hab ihn zwei Wochen nach der Trennung durch meine Freundin Frederike kennengelernt. Er ist wirklich der bisher erste Mann für den ich richtige reine Freundschaft empfinde. Bei ihm war das allerdings am Anfang ein wenig anders. Er ist da zuerst mit der Ambition, das da ja eventuell was in Richtung Beziehung laufen könnte, ran gegangen. Zum Glück sind die Fronten jetzt geklärt und wir sind beide für eine reine Freundschaft. Für mich gab es da einfach gewisse Faktoren, weswegen ich mit ihm nicht in diese Richtung gehen wollte. Allen voran steht da natürlich die Tatsache, das ich erstmal über meine 1. große Liebe hinweg kommen muss. Die anderen Faktoren lassen wir mal dahin gestellt. Alles in allem ist er ein toller Kerl, der das Herz am richtigen Fleck hat. Wer weiß, vielleicht verstehe ich ja dieses Freundschaftsding zwischen Männern und Frauen jetzt endlich mal *lach* .

Was mir darüber hinaus im Moment auch ein bisschen Ablenkung verschafft, ist meine entdeckte Liebe zur Deutschrappszene. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich zartes Ding, höre knallharten Deutschrapp *lol*. Richtiger Fan bin ich von Kollegah, Kay one und Farid Bang. Von den dreien verfolge ich eigentlich regelmäßig die News.

Doch das ist natürlich nicht die einzige Musik, die ich höre. Zur Zeit führe ich mir zum Beispiel auch wieder die Songs von Linkin Park zu Gemüte um mich an meine Jugend zu erinnern, wo ich großer Fan dieser Band war. Der kürzlich passierte Suizid vom Leadsänger Chester hat mich daher echt schockiert. Wie schlecht muss es ihm nur gegangen sein, das er sich für diesen Schritt entschieden hat? Einfach unverstellbar. Da sieht man mal das Geld und Ruhm nicht alles ist.

A popose Geld, davon werde ich im September einiges ausgeben. Im Herbst fliege ich nämlich nach Miami *freu*. Ganze 11 Tage wird der Urlaub dauern. Bin schon sehr aufgeregt und freue mich wie eine Verrückte darauf. Zum ersten Mal überhaupt werde ich in die USA fliegen. Ein Traum wird wahr. Selbstverständlich werde ich auch diesmal ein Reisetagebuch führen und alles aufschreiben, was ich erleben werde. Ihr dürft gespannt sein , denn ich möchte euch das Ganze dann natürlich nicht vorenthalten. Jetzt heißt es aber erstmal alle Vorbereitungen für die Reise treffen und noch die Dinge besorgen, die wichtig sind. (Ohja ich plane heute schon....ich weiß ich bin crazy *haha*)So mehr erzähle ich dann aber erst beim nächsten Mal.

>Beth<
26.7.17 13:26


...und ich geh einfach weiter...

Keine Ahnung wie oft ich mir meinen letzten Eintrag hier schon durchgelesen habe. Auf jeden Fall war es viel zu oft. Es hilft mir irgendwie den letzten Brief an ihn immer und immer zu lesen und dabei alles Review passieren zu lassen. Bei den ersten Malen liefen noch die Tränen, während ich die Worte las. Mittlerweile verkrafte ich es schon besser.

Grundsätzlich versuche ich einfach weiter zu gehen und nicht stehen zu bleiben. Das ist aber echt nicht einfach. Der Gedanke in ein Leben ohne ihn gehen zu müssen, hat immer noch einen merkwürdigen Beigeschmack. Nun ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, so sagt man ja. Irgendwann werde ich mich bestimmt daran gewöhnen, das er nicht mehr da ist.

Dann werde ich auch stark genug sein die weiteren Schritte zu gehen. Seine Handynummer konnte ich zum Beispiel noch nicht löschen. Das ist im Moment einfach noch so undenkbar und so unglaublich schwer. Auch liegt bei mir immer noch der Beutel mit all den Sachen und Fotos, die etwas mit ihm zutun haben, im Wohnzimmerschrank. Am Tag der Trennung, hatte ich nämlich nur alles schnell in den Plastiksack geschmissen, um es nicht mehr sehen zu müssen. Nur da kann es ja nicht ewig drin liegen bleiben. Einfach wegschmeißen will und kann ich die Dinge aber auch nicht, deshalb habe ich mir überlegt mal eine Kiste zu kaufen, wo ich all das reinpacken kann. Die Kiste werde ich dann versiegeln und unter mein Bett stellen oder wohin auch immer. Mal sehen. Dieses Vorhaben setzte ich in die Tat um, wenn ich voll und ganz mit ihm abgeschlossen habe. Die Versiegelung soll damit für mich nämlich auch einen symbolischen Wert haben.

Im Allgemeinen geht es mir zur Zeit ganz okay würde ich sagen. Versuche eben den Kopf oben zu halten und nach vorne zu schauen. Das Leben ist ja schließlich nicht vorbei. Es ist im Moment nur ein wenig trostloser. Jedenfalls ist es das für mich. Mein Elan hält sich meistens in Grenzen. Ich fühle mich auch schon seit Wochen immer stets gestresst und bin froh, wenn das Wochenende da ist. 40 Stunden die Woche im Kundendienst zu arbeiten, ist nämlich nicht immer eine Party. Schwierige Kunden hier und komplizierte Aufträge dort. Na ja, man tut was man kann *lol* .

Im Büro habe ich aber zumindest einen kleinen Lichtblick. Er heißt ...um ihn zu schützen und mich (im Falle er stolpert mal über diesen Blog) nicht zu blamieren, nenne ich ihn Raphael. Ich finde ihn echt lust und schon süß. Nicht das da jemals etwas laufen würde, aber ein bisschen schwärmen darf ich doch, oder . Letztens bei unserem Teamabend, hatte er sogar gemeint das ihm mein versauter Humor gefällt. Das war echt schön. Mehr gibt es zu Raphael aber jetzt auch nicht zu sagen, außer das er ein toller Arbeitskollege ist.

Er ist übrigens nicht der einzige Lichtblick, der mir durch diese Zeit hilft. Aber davon erzähle ich erst beim nächsten Eintrag. Der wird diesmal auch nicht so lange auf sich warten lassen, versprochen.

>Beth<
21.7.17 15:46


Der letzte Brief

Mein geliebter Prinz,

heute schreibe ich meinen letzten Brief an dich. Es hat lange gedauert, bis ich den Mut dazu gefunden habe, diese Worte aufs Papier zu bringen. Für mich bedeutet aufschreiben nämlich alles als wirklich zu akzeptieren. Vielleicht war es auch genau diese Tatsache vor der ich mich gefürchtet habe.Jetzt bin ich aber bereit.

Vor 7 Wochen, am 2. Mai 2017, hast du mir das Herz gebrochen. Das heißt, du hattest nicht mal den Mut von selbst das Gespräch zu suchen. Im Gegenteil, du bist mir ausgewichen und ich zog es dir sprichwörtlich aus der Nase. Es gab eine Andere.Das war alles, was ich zu wissen brauchte. Wer Sie ist, wo ihr euch kennengelernt habt und wie lange das schon mit euch geht...nichts davon wollte ich hören. Mir brach es das Herz, doch der Kontaktabbruch musste sein.

Selbst als du 2 Wochen später Geburtstag hattest, blieb ich stumm. Ich habe geweint. Mir tat es weh. Es fühlte sich einfach furchtbar an, dir nicht zu gratulieren. Aber es musste so sein. Ich musste stark bleiben und den Kontaktabbruch durchziehen. Ich muss dich aus meinem Leben löschen, um meiner Selbst willen.

4 Jahre lang warst du Mittelpunkt meines Lebens. 4 Jahre lang hab ich um dich gekämpft. 4 Jahre lang hab ich dich über alle Maßen geliebt. Ja, 4 Jahre lang. Jetzt sind nur noch die Erinnerungen übrig. Und weißt du was, ich werde jede einzelne davon im Herzen behalten.

Möglicherweise glaubst du, dass ich dich hasse. Das tue ich nicht. Ich könnte dich niemals hassen. Enttäuschung empfinde ich und Schmerz, aber keine Wut. Alles was ich mir von dir gewünscht hätte, wäre Aufrichtigkeit und Fairness gewesen. Einfach ein anderes Ende, wo wir im Guten auseinander gegangen wären. Stattdessen habe ich einfach alles innerhalb einer Sekunde verloren. Meine Liebe, mein Lachen und mein Selbstwertgefühl, alles war plötzlich weg. Dafür empfand ich ein Gefühl, dass ich eigentlich nicht wirklich mit dem Begriff Schmerz beschreiben kann, weil es das Schlimmste war, was ich bisher verspürt habe. Ich bin zusammengebrochen, weil sich die Realität plötzlich in einen Alptraum verwandelt hatte.

Jetzt nach 7 Wochen ist der Schock natürlich überwunden und ich habe das, was passiert ist realisiert und akzeptiert. Du und ich, das war nur eine Etappe in meinem Leben. Es hat einfach nicht für die Ewigkeit sein sollen. Mein Kopf weiß das bereits, aber mein Herz muss es erst noch verstehen lernen. Das braucht einfach Zeit.

Ich hoffe du findest wonach du suchst und ich hoffe das ich dir in Erinnerung bleiben werde. Bitte vergiss mich niemals. Du wirst jedenfalls für immer in meinem Herzen bleiben, weil es mal eine Zeit gab in der du mir etwas gegeben hast, was mir bis jetzt noch kein anderer geben konnte.

Damit geht nun mein letzter Brief an dich zu Ende. Viel Glück auf deinem Weg. Ich wünsche es dir von Herzen.

Lebewohl.

Deine Prinzessin

19.6.17 17:09


~

Ich kämpfe.

Ich kämpfe, weil ich meinem Herzen vertraue.
Ich kämpfe, weil ich meine Hoffnung auf die Liebe baue.
Ich kämpfe, weil ich dich mehr als alles auf dieser Welt begehre.
Ich kämpfe, weil ein Leben ohne dich unmöglich wäre.
Ich kämpfe, weil du mein Herz bereits gestohlen hast.
Ich kämpfe, weil du mich zum Kämpfer machst.
Ich kämpfe und werde zur Herrin der Diebe,
Ich kämpfe, weil ich dich liebe.

~

eine grafik
5.4.17 10:27


~

Wenn man einen Menschen trifft, einen scheinbar Besonderen, einen der einem nicht mehr aus dem Kopf geht, dann hat sich unser Herz entschieden und möchte um jeden Preis ihm gehören. Doch das schafft es nicht allein. Es braucht die Tapferkeit an seiner Seite, denn die Liebe ist ein Zauber mit ungewissem Ausmaß. Niemand kann sie kontrollieren, niemand weiß wie sie sich entwickelt und ihre Zukunft ist stets unvorhersehbar. Wer also sein Herz verschenken möchte, sollte deshalb eines nie vergessen: Liebe bedeutet mutig sein!

~

eine grafik
15.3.17 16:09


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