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Wartet das Unheil auf mich?

Freitag habe ich mich mit zwei ehemaligen Schulfreundinnen getroffen, die ich nur noch sehr selten sehe, da beide in Deutschland verstreut studieren. Eigentlich sollte das ein echt schöner Tag werden, aber dann erstarrte ich in einem Schock. Mein Liebster schrieb mir, dass er in München zu einem zweiten Vorstellungsgespräch bei der Firma war, wo er bereits im Februar eingeladen wurde. Zum einen war ich traurig, weil er es mir vorher nicht erzählt hat. Ich mein, so etwas ist doch wichtig. Doch noch mehr hat mich die Tatsache geschockt, dass es dort ein zweites Gespräch gab. Ich fragte ihn dann sofort, was bei rausgekommen war und er antwortete mir, dass sich die Firma in 1-2 Wochen melden möchte und selbst wenn sie ihm eine Zusage erteilen, er überhaupt nicht weiß, wie er sich entscheiden wird. Darauf schrieb ich dann nur "ich verstehe". Mehr bekam ich nicht raus. Der Schock war zu groß und die Angst hatte sich schon bis in den letzten Zentimeter meines Körpers ausgebreitet. Zu diesem Zeitpunkt saß ich allerdings in der Küche meiner ehemaligen Schulfreundin zusammen mit der anderen. Eine Tatsache, die ich in diesem Schockzusatz völlig ausblendete, jedenfalls für einen Moment. Als die Tränen über mein Gesicht liefen, bemerkten auch die beiden, das etwas nicht stimmte und ich erzählte es ihnen. Ein bisschen tat es schon gut, die Gefühle rauszulassen und verstanden zu werden.

Er schrieb mir dann nur noch das er jetzt raus geht und der Akku fast leer ist. Darauf antwortete ich aber nichts. Der Schock war einfach echt groß, genauso wie die Enttäuschung darüber das ich es erst hinterher erfahren hatte. Na ja wahrscheinlich hatte er nichts gesagt, weil er wusste das das kein Thema ist, bei dem ich jubelnd in die Luft springe. Die restlichen Stunden des Nachmittags verbrachte ich damit mich Stück für Stück wieder zu sammeln und mich von meinen Mädels ein bisschen ablenken zulassen. Das gelang auch ganz gut. Mein Liebster schrieb mir einige Stunden später auch erneut und das obwohl ich ja auf seine letzte Nachricht nicht geantwortet hatte. Er schrieb das er zusammen mit Vater und Bruder bei letzterem eine Tür eingesetzt hatten und fragte was wir so trieben. Ich antwortete eine halbe Stunde später nur mit dem Wort quatschen. Der Schock war eben immer noch da. Er antwortete recht schnell mit achso und der Info, dass er sich jetzt aufs Sofa legt. Darauf antwortete ich dann wieder nicht. Irgendwie wollte ich in diesem Moment einfach Abstand von ihm. Der Schmerz war nämlich enorm und bevor ich was falsches schrieb, ließ ich es lieber ganz. Ja ok ein bisschen gehofft, dass er merkt wie geschockt ich war, hatte ich auch.

Abends im Bett kam wieder alles hoch. Die Tränen liefen nur so über mein Gesicht. Tausend Gedanken schossen durch meinem Kopf. Erst als ich gegen halb Zwölf noch eine Nachricht von ihm bekam, schaffte ich es mich endlich wieder ein wenig zu beruhigen. Er schrieb mir einen guten Nachtgruß auf den ich wieder nicht antwortete. Doch ich nahm mir vor ihm am nächsten Tag zu schreiben.

An diesem "nächsten Tag" fuhr ich mit meiner Mutter in die Stadt. Dort wollte sie sich mit ihrer besten Freundin treffen, die sie leider nur selten sehen kann. Da meine Mom die Strecke nicht alleine fahren wollte, begleitete ich sie. Es begann recht lustig mit einer BH-Schlacht bei Hunkmöller. Dort gab s nämlich die Aktion "Kauf 3 BH's und der dritte ist gratis". Wir waren drei Frauen und dachten uns, ach schauen wir mal rein. Das war schon eine schöne Ablenkung. Geschrieben hatte ich ihm bis dahin noch nicht. Mit einer Nachricht meinerseits rechnete er wenn eh erst ab 12, da ich immer lange schlafe und er garnicht wusste, dass ich shoppen war. Diese Tatsache nutzte ich auch und hielt mich noch zurück. Ich brauchte einfach noch ein wenig. Gegen elf schrieb er mir aber bereits und meinte, dass es jetzt zum Wettkampf ginge. Es dauerte noch einige Stunden bis ich ihm dann endlich antwortete, doch am Ende tat ich es und blieb loyal. Einen Fehler hat er nicht gemacht und mich in seine Entscheidung einzumischen steht mir nicht zu. Das wäre auch falsch ihm eine Szene zu machen. Am Ende zählt, was er möchte und das muss ich dann akzeptieren.

Die Angst ihn vielleicht zu verlieren ist groß, aber trotz allem sagt etwas in mir das alles gut wird. Es ist dieses Gefühl, dieses innere Stimme, die ich immer höre, seit ihm mein Herz gehört und die mich leitet. Hoffentlich täuscht sie mich diesmal nicht. Nicht das es die Hoffnung ist, die mich manipuliert und mir diese Lüge auftischt.

Möglichkeiten gibt es natürlich, Wege die man gehen kann, um am Ende zusammen zu sein. Doch das muss man auch wollen. Es braucht Stärke und allen voran wahrhaftige Liebe.

Noch ist ja nichts entschieden, aber bald wird der Hammer fallen. Bald wird klar sein, wie es weitergeht...ob es weitergeht. Verdammt ich will ihn nicht verlieren. Ich habe solche Angst vor dem was passiert. Solche wahnsinns Angst! 

Es gibt da so ein Zitat aus dem Film "Lebe und denke nicht an morgen" und das geht so : "Bei soviel Glück wartet das Unheil vielleicht schon irgendwo." Wer weiß, vielleicht ist da etwas wahres dran...

>Beth< 

12.4.15 17:51
 
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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


SilentShadow (12.4.15 17:59)
Wtf!? Was sollten denn diese absolut unpassenden Kommis?


Beth / Website (12.4.15 18:20)
Das frage ich mich bei diesem Typen auch immer Silentshadow. Da Aufmerksamkeit ja das ist, was der will, lösche ich den Mist einfach immer wortlos ;-). Eigentlich sollte ich an denjenigen mal danke sagen, denn ich bekomme Klickzahlen dadurch das er meinen Blog aufruft ;-) ;-). Also danke an den anonymen Hirnlosen.


SilentShadow (13.4.15 19:06)
Du hattest das also schon mal öfter? Oh Mann... dazu kann man echt nichts mehr sagen.


Beth / Website (13.4.15 22:36)
Ja ab und zu kam das jetzt schon mal vor. Ich mach mir da nicht viel draus. Im Moment gibt es andere wichtigere Dinge, die mir mehr zu schaffen machen.

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