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Die Mauer die sein Herz einsperrt

Wie soll ich beginnen? Wo aufhören? Die Gedanken rase nur so durch meinen Kopf. Grund ist der große Krach von gestern. Der Geduldsfaden war mir gerissen. Ich konnte einfach nicht mehr. Immerhin lässt mein Liebster mich nun schon zwei Jahre lang warten.

Gestern schrieb er mir und ich schrieb ihm. Er fragte wie es mir ginge und ich antwortete mehr als nur ehrlich " es geht so. Vermisse dich im Moment noch mehr als sonst." Seine unsensible Antwort, dass es ihm leid täte und er jetzt einen Mittagsschlaf machen wolle" hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Von Freitag war ich ja immer noch gereizt gewesen und auch von der Tatsache das ich nach Samstagmittag nichts mehr von ihm gehört hatte. Schon die ganze letzte Woche hatte ich ja sehr wenig von ihm gehört und jetzt ging es am Wochenende so weiter. Meine Frustration darüber, dass wir es immer noch nicht geschafft haben und endlich regelmäßiger zu treffen und im Moment so wenig Kontakt haben, stieg gewaltig. Das alles war einfach zu viel und so begann der Streit.

Ich sagte ihm viele Dinge, die gesagt werden musste und er...er bloggte ab. Seine Antworten machten mich immer und immer wütender. Ich fühlte mich einfach unverstanden und beiseite geschoben, so als wäre ihm das alles total egal gewesen. Wie sonst sollte ich " ich habe keine Lust ständig darüber zu diskutieren" auch sonst deuten? 

Doch wenigstens ging er etwas später wenigstens ein bisschen auf mich zu, als er vorschlug mal zu telefonieren. Eine Stunde später nach diesem Vorschlag taten wir das auch. Während dieses Gespräches ist mir einiges klar geworden und meine Vermutung wurde bestätigt. Das verriet mir seine Reaktion.

Ich bin mir ziemlich sicher das mein Liebster Angst hat sich zu binden. Der ganze Stress Drumherum sorgte dann dafür das er auch total ab bloggte und immer wieder gegen alles sprach. Nichtsdestotrotz sagte ich ihm ganz ehrlich das ich das Gefühl habe, dass er eine Mauer um sich baut und mich einfach nicht an sich ran lässt. Wirklich reagiert hat er aber nicht darauf. Genauso wenig gab es eine Reaktion auf das andere was ich ihm gesagt habe. Ich machte ihm nämlich klar, dass ich bereit bin mein Leben für ihn so wie es jetzt ist aufzugeben, um mit ihm zusammen sein zu können. Ich sagte ihm nochmal was ich für ihn empfand und erinnerte ihn daran, dass er das noch weiß. Ich erklärte das ich doch nur einen einzigen Schritt nach vorne gehen wolle und nicht 20, aber er machte einfach nur dicht.

Keine Ahnung ob das oft bei Männern vorkommt und ob es auch Frauen gibt, bei denen es so ist, aber ich glaube das er einer dieser Menschen zu sein scheint, die die Angst der Vergangenheit die ganze Zeit mit sich tragen und sich nur schwer davon lösen können.

Sein Hin- und Hergespringe  macht das ja deutlich. Vor zwei Wochen noch hat er meine Liebe erwidert, letzte Woche noch von sich aus gesagt das er mich ja dann mal in Leipzig besuchen muss und am Samstag gesagt, dass er mich auch lieb hat. Gestern aber verhielt er sich aber so abweisend.

Mich persönlich hat das alles sehr verletzt. Es tat verdammt weh, dieses Schweigen am Telefon zu hören und all diese Ausflüchte. Ich habe wahnsinnige Angst ihn zu verlieren. Was wenn ich es nicht schaffe seine Mauer einzureißen? Was wenn meine Stärke irgendwann nachlässt und ich immer schwächer werde, bis ich einfach nicht mehr kann?

All das und noch vielmehr schwirrt in meinem Kopf herum. Allen vorn aber diese eine Frage: Wie kann es sein, dass ich meinen unglaublich sturen Kerl trotz dieser Situation noch mehr liebe als je zuvor?

>Beth< 

 

11.5.15 21:12
 
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