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Der vorgezogene Valtentinstag - 1. Teil_Freitagabend

Eigentlich wollte ich schon früher schreiben, doch obwohl ich diese Woche Urlaub hatte, fand ich bis jetzt noch keine ruhige Minute, um endlich meinen Laptop aufzuklappen und loszulegen. Da sich meine nämlich meine Eltern für Dienstag angemeldet hatten und es abgesprochen war, das sie bis Donnerstag bleiben werden, musste ich am Montag noch fix einkaufen gehen. Schließlich wollte ich eine Gastgeberin sein, die ihre Gäste gut bewirtet .

Die Zeit mit meinen Eltern war sehr schön, aber auch ein wenig anstrengend, da wir endlich mein Schlafzimmer mit Schränken ausgestattet haben. Den ganzen Mittwoch und Donnerstagmorgen hatten mein Dad und ich die Kommoden zusammen aufgebaut. Das war echt anstrengend.

Doch genug davon. Es gibt nämlich noch etwas viel schöneres zu berichten. Am besten fangen wir mit dem Mittwoch der letzten Woche an. An diesem Tag wollte ich meinen Liebsten erneut wegen Valentinstag fragen. Ich hatte es mir doch so sehr gewünscht ihn endlich wiederzusehen. Vor allem weil die letzten Wochen nicht so schön waren. Er war ständig im Stress wegen seiner Arbeit und ich fühlte mich deswegen vernachlässigt. Für mich als anhängliches Ding ist das wirklich nicht einfach gewesen. Deswegen gab es auch die ein oder andere Zankerei. Das ich ihn nun also endlich wiedersehen würde, schien meiner Meinung nach daher in weiter Ferne zu liegen. Allerdings an dem besagten Mittwoch erlebte ich eine Überraschung. Er fragte mich doch tatsächlich von sich aus wie es mit diesem Wochenende aussah. Das machte mich so froh.

Da er zurzeit so gestresst war, einigten wir uns darauf, dass ich zu ihm in die Heimat kommen würde. Ein wenig mulmig war mir am Anfang schon gewesen. Bei meinem letzten Besuch dort unten, waren wir im Streit auseinander gegangen und hatten uns drei Tage später getrennt. Es würde doch nicht wieder etwas Böses passieren?

Zwar hatte ich diese Gedanken im Hinterkopf, aber die Vorfreude war einfach viel zu groß. So fuhr ich freitags direkt nach der Arbeit mit dem Auto zu ihm runter. D.h. gewohnt habe ich während des Wochenendes in einem Hotel. Das war aber so abgesprochen und völlig okay für mich.

Als ich am Hotel ankam, stand ich aber erstmal vor verschlossenen Türen. Nach zweimal klingeln und der Feststellung das da wohl niemand mehr kommt, nahm ich das Handy und wählte die Nummer des Hotelbesitzers, die an der Eingangstür stand. Dieser nahm auch gleich ab, begründete seine Abwesenheit damit, dass er gerade seine Tochter abholte und versicherte mir, dass er in 5 Minuten da sein würde. Diese Minuten nutzte ich, indem ich meinem Liebsten eine Whatsapp schrieb und ihn darüber informierte, dass ich bereits angekommen war. Es folgten sekündliche Updates über das wir gerade machten *lach*.

Irgendwie finde ich solche Momente immer total süß. Es sind im Grunde völlig belanglose Nachrichten wie „ich werde jetzt etwas essen“ oder „ich liege gerade auf der Couch“. Doch wenn wir uns gegenseitig solche Botschaften schicken, fühlt es sich immer so an als wollten wir uns gegenseitig das Gefühl geben gerade alles zusammen zu erleben, so als sei man wirklich dabei.

Ich habe also in Whatsapp-live-Übertragung eingecheckt und das Zimmer bezogen *kicher*. Wir schrieben förmlich im Sekundentakt, bis er mich fragte wie wir es denn jetzt machen. Jeder kann sich jetzt bestimmt denken, was ich ihm geantwortet habe. Natürlich wollte ich ihn am liebsten sofort sehen und diesen Wunsch teilte ich meinem Liebsten auch mit. „Ich wäre für kuscheln im Hotelzimmer“, schrieb ich ihm. Kurz darauf antwortete er mir dann, dass er vorbei käme.

Meine Sehnsucht war so stark, dass die Wartezeit für mich fast schon eine Qual war. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, bis endlich eine weitere Nachricht von ihm auf meinem Handydisplay aufleuchtete. Er war da. Fix ging ich nach unten zur Eingangstür, um ihn hinein zulassen. Da diese aus Glas war, konnte ich sehen wie er draußen mit einem anderen Mann quatschte. Na toll, da stand ich nun, frierend, da die kalte Luft durch die undichte Tür zog und ich mit nichts weiter bekleidet war als obenrum mit einen längeren Schlafanzugspulli und einem Slip darunter. Doch mein Liebster beendete das Gespräch relativ schnell. Mit einem großen Grinsen fragte er mich, wie ich denn rumlaufe. Dann küsste er mich, noch bevor ich etwas antworten konnte. Wir kicherten und gingen hinauf in mein Hotelzimmer.

Kaum war die Tür geschlossen, küssten wir uns erneut. Es war so voller Leidenschaft, einfach unbeschreiblich. Das Glück floss durch meinen ganzen Körper. Endlich konnte ich seine Küsse wieder spüren, endlich wieder bei ihm sein. Seit langer Zeit war ich wieder vollständig.<3

Auch er schien diese Gefühle zu hegen, denn während seine Lippen auf meinen lagen, hob er mich hoch und trug mich zum Bett. Unsere Küsse wurden immer heftiger. Die Leidenschaft wuchs schneller und schneller, bis wir es beide nicht mehr aushielten. Mein Liebster verführte mich. Ich verwöhnte ihn. Es war schon lustig. Seit wir zur Tür reingetreten waren, hatten wir noch nicht viel miteinander gesprochen. Es war als wäre die Sehnsucht einander endlich wieder zu spüren so groß gewesen, dass wir zunächst nichts anderes wollten als Nähe. Diese Art von Wiedersehenssex ist wirklich unbeschreiblich intensiv gewesen.

Nach der kleinen Wiedersehensfeier*kicher* kuschelten wir uns zusammen unter die Decke und redeten. Wir sprachen über meine Herfahrt, unsere Arbeitsalltage und noch so vieles mehr. Dabei fragte ich auch ob ich seine Schulter (wo er schon seit Monaten, trotz ärztlicher Behandlungen immer och Probleme hat) mal massieren solle. Natürlich bejahte er das *lach*. Selbstverständlich schritt ich zur Tat und pflegte meinen armen, kranken Tiger. Während dieser Massage wuchs die Leidenschaft ein weiteres Mal. Ich spürte wie sehr ich ihn wollte…schon wieder. Das lag aber sicherlich auch daran, dass dieser wunderschöne Mann nackt unter mir lag *grins*.

Wir schliefen ein zweites Mal miteinander und oh Gott, es war noch leidenschaftlicher als das erste Mal davor. Es war einfach so schön ihn so nah zu spüren, eins mit ihm zu sein. Wüsste ich es nicht besser, würde ich meinen das sogar die Welt für einen Moment aufgehört hat sich zu drehen, nur um uns ein wenig mehr Zeit zu geben.

Selbst danach konnten wir die Finger nicht voneinander lassen. Wir kuschelten und schliefen fast in Löffelchen ein. Ja, nur fast, denn er fuhr an diesen Abend noch nach Hause. Zurzeit hat er auf Arbeit viel Stress und Druck, weswegen er ziemlich ausgepowert ist. Er wollte in seinem Bett schlafen, weil er meinte darin am besten zur Ruhe zu kommen. Schön fand ich das jetzt nicht, aber akzeptierte es. Zum einen konnte ich ihn ja nicht zwingen und zum anderen hatte ich auch gemerkt wie geschafft er war. Also hieß es für die Nacht Abschied nehmen, was aber nicht so tragisch war, da wir uns schon am nächsten Tag wiedersahen…

>Beth<

19.2.16 23:30
 
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