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Der vorgezogene Valtentinstag - 2. Teil_Samstag

Nach ungewollter längerer Pause kommt hier der zweite Teil über mein Valentinstagswochende. Viel Spaß beim Lesen .

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Am nächsten Morgen schrieb ich ihm sofort nach dem Aufwachen. Wie schon am Vorabend passierte wieder alles in Whatsapp-live-Übertragung *lach*. So wusste er immer wie weit ich war und wie viel Zeit er sich noch lassen konnte. So gegen halb 11 symbolisierte ich, das ich fertig mit Fertig machen und frühstücken war. Die Wartezeit nutzte ich um mein Auto umzuparken und um mir noch eine kleine Flasche zu trinken zu kaufen. Praktischer Weise befand sich neben dem Hotel eine kleine Einkaufspassage, wo ich dies erledigen konnte.

Da noch ein wenig Zeit war, setzte ich mich auf einer der Bänke, die auf dem Plätzchen vor dem Hotel standen. Es musste vielleicht 5 Minuten später gewesen sein, als eine Nachricht von ihm auf meinem Handdisplay aufleuchtete. Ich könne runter kommen, schrieb er. Da meine Wenigkeit dies ja bereits getan hatte, schaute ich mich suchend in der Gegend um. Nichts. Ein wenig irritiert, antworte ich ihm, dass ich bereits unten auf dem Platz stünde und fragte wo er denn sei. Nur wenige Minuten später kam er mir zu Fuß aus der anderen Richtung entgegen. Wir begrüßten uns mit einem Kuss.
Bevor es wie geplant in den Stadtpark ging, machten wir kurz bei der Post halt, weil mein Liebster einen großen Briefumschlag kaufen wollte. Zusammen stöberten wir zwei durch die Regale, bis der richtige Umschlag gefunden war. Während der Wartezeit vor der Kasse fragte ich ihn neugierig was er denn verschicken wolle. Seine Antwort ließ mein Herz in der ersten Sekunde schneller schlagen. Einen Arbeitsvertrag, meinte er. Hellhörig hakte ich nach, wo er denn dann anfinge. Meine Gedanken liefen schon sturm. Warum sprach mein Liebster nicht mit mir darüber? Wie weit war der neue Arbeitsplatz weg? Doch schon in der nächsten Sekunde, lichtete sich der Nebel schon wieder. Es war ein leerer Arbeitsvertrag und kein unterschriebener. Puh, da war ich erleichtert. Gleichzeitig schoss mir ein anderer Gedanke durch den Kopf. Die Chance musste ich jetzt einfach nutzen und so sprach ich ganz unverfänglich das Thema mal an. Ich meinte zu ihm, dass es schön wäre, wenn er vielleicht auch mal in Richtung Leipzig und Umgebung schauen würde. Mein Süßer nickte und antwortete, dass er da bereits schon schaue. Jetzt setzte ich noch einen drauf und wies einfach mal gaaaaaaaaanz unauffällig darauf hin, dass er ja auch bei mir wohnen könnte. „Und mit dem Wohnen hätteste ja dann auch schon eine Möglichkeit“, sagte ich zu ihm. Zuerst schaute er mich fragend an, begriff aber schnell als er mein breites Lächeln sah. Ich fügte dann noch schnell hinzu, dass es ja auch gut im Bewerbergespräch ankommen würde. Mein Schatz lächelte daraufhin und küsste mich. Große Erleichterung machte sich bei mir breit, denn ich spürte dass er es wirklich gut aufgenommen hatte. Chance genutzet .

Jetzt ging es dann endlich in den Stadtpark. Dort gingen wir schön spazieren, begutachteten die Enten auf dem Teich, quatschen, lachten und genossen auch mal die Stille. Es war wirklich ein schöner Spaziergang, auch wenn das Wetter sehr winterlich kalt war. Doch das war nicht schlimm. Jede Sekunde fühlte sich wie ein Traum an. Unsere Mägen brachten uns dann aber wieder zurück in die Realität oder besser in das kleine italienische Restaurant am Parkeingang. Zwar war der Italiener jetzt nicht so groß und pompöse wie manch andere Restaurants in den großen Städten, aber für uns zwei war es dennoch total schön. Er hat das Essen einfach perfekt gemacht, weil der Moment durch seine Gesellschaft vollkommen war. Bestellt haben wir uns beide Pizza und die war auch wirklich lecker. Im Gegensatz zu meinem Freund schaffte ich diese jedoch nicht ganz, sondern ließ noch zwei Stücke auf dem großen Pizzateller liegen. Er musste mich natürlich gleich necken. "Was ist denn damit? Iss mal auf!", nörgelte er mich ganz frech an. Diesmal war ich aber sehr schlagfertig und antwortete "Hey, für meine Verhältnisse habe ich doch gut gegessen." Das bejahte er mit einem nicken. "Siehste. Dann lob mich doch mal anstatt so zu nörgeln!", fuhr ich weiter fort. Wir lachten. Und letztenendlich ass er dann noch die letzten beiden Stückchen. Männer *hihi*, die werden einfach nie satt.

Was auch total schön war, war die Tatsache das er mich ohne zu zucken einlud. Das er das Essen bezahlt, hatte ich wirklich nicht erwartet, deswegen freute ich mich umso mehr darüber.

Nachdem wir das Restaurant verlassen hatten, gingen wir zurück zum Auto. Der nächste Halt war die Talsperre an der Pirk. Im Sommer geht er dort oft mit seinen Freunden baden. Diesmal ging er mit mir...nein sorry...fuhr er natürlich mit mir dorthin. Ich fand es wunderschön, dass er mit mir an einen Ort fuhr, mit dem ihm einiges verband. Er ließ mich ein Stück weiter in sein Leben.

Wir gingen an der Talsperre spazieren. Es war ganz schön kalt, doch das machte mir nicht viel aus. Vielmehr genoss ich die Gespräche mit ihm. Wir sprachen über alles mögliche was uns einfiel und über das was wir sahen. Zum Beispiel kamen wir an so einer Büchertauschtelefonzelle vorbei. Die sind echt cool, weil man da kostenlos Bücher hinein stellen kann, die man nicht mehr möchte und sich dafür ein anderes heraus nehmen kann. Leider war die, die wir sahen zugesperrt. Als wir daran vorbei gingen entflammte gleich die Begeisterung in mir. Ich steh nämlich total auf Bücher, vorallem auch auf alte. Völlig aufgedreht erzählte ich ihm von meiner Leidenschaft und davon das mir mein Opa eine alte Bibel geschenkt hat, die aus dem Jahre 1740 stammte. Das ist jetzt nämlich mein wohlbehüteter Schatz Er hörte aufmerksam zu und schien sogar ebenfalls ein bisschen begeistert zu sein *lach*.

So plaudernd liefen wir noch ein ganzes Stück weiter. Erst über eine Straßenbrücke und dann in einen kleinen Waldweg hinein, denn wir mussten doch beide tatsächlich zeitgleich mal. Während wir da so gemeinschaftlich pullerten, mussten wir richtig kichern *hihi*. Schon da schien in ihm das Kind erwacht zu sein.

Das es wirklich erwacht war, wurde mir in dem Moment klar als er plötzlich den Hang ein Stück hoch lief, zu einem dünnen bereits leicht schief stehenden, toten Baum, grinste und laut rief : " Den hau ich jetzt um!" Ich weiß nicht warum, aber genau in dieser Sekunde durchströmte mich so ein wollig warmes Gefühl. Mein Herz fing an zu rasen und alles was ich mir im Kopf rumschwirrte, war der Gedanke das ich ihn jetzt einfach küssen musste. Ein neuer magischer Moment war entstanden.

Als er wieder vom Hang runter auf den Weg kam, lief ich gleich zu ihm hin. Ich holte mir meinen Kuss, den er leidenschaftlich erwiderte * kicher*. Danach legte er seine Hand auf meinen Po und wir gingen Arm in Arm zurück zum Auto, zusammen mit der Frage was wir wohl als nächstes machen. Zurück im geschützten Auto meinte ich, immer noch bibbernd vor Kälte, das zur Abwechslung mal was im Warmen toll sei.

Nach reiflicher Überlegung und Googlerecherche entschieden wir uns fürs Kino. Der Film unserer Wahl hieß "Daddys Home". Den kann ich übrigens wirklich für jeden empfehlen, der mal wieder richtig lachen will. Die Komödie war echt göttlich. Zusammen gekuschelt in dem Pärchenkinositz lachten wir beide wirklich oft und das auch noch an den gleichen Stellen. Damit war auch wieder mal bewiesen das mein Liebster und ich denselben Humor hatten. Gemeinsam lachen ist etwas sehr schönes, finde ich. Genau wie zusammengekuschelt im Kino sitzen *kicher*. Die ganze Zeit hatter er seinen Arm um mich gelegt. Das war echt sooooooo schön.

Es musste so ungefähr gegen halb fünf gewesen sein, als der Film zu Ende war und wir das Kino wieder verließen. Es war an der Zeit wieder etwas zu essen *lach*, deshalb machten wir uns auf den Weg zu Mccs. Auf der Strecke, die genau mitten durch die Stadt führte, kamen wir wieder an so einer roten Büchertauschtelefonzelle vorbei. D.h. ich hatte sie garnicht gleich gesehen. Mein Liebster wies mich darauf hin. Eigentlich blieb er stehen, riss die Tür auf und meinte "hier kannst du mal reinschauen". Männer eben :P. Doch ich fand es total romantisch. Er interessierte sich für meine Leidenschaft und war bereit sich dafür einen Moment Zeit zunehmen.

In dieser kleinen Telefonzelle zu stöbern, hatte schon was. Neugierig schauten wir uns jedes Exemplar an, was dort drinnen stand. Ein Buch weckte dabei meine Aufmerksamkeit. Es war eine Ausgabe von "Effi Briest" aus dem Jahre 1940. Zwar war der Buckrücken ein wenig beschädigt, aber ich nahm es trotzdem mit. Da hatte ich nun eines der berühmtesten deutschen Werke in der Hand und dann noch in einer Auflage wie man sie garantiert nicht so schnell wieder findet. Wahnsinn. Damit bekam ich ein unglaublich schönes und ausergewöhnliches Andenken, was mich für immer an dieses Wochenende mit ihm erinnern wird.

Unsere Kaffeepause bei Mc Donalds lief allerdings nicht so gut. Während wir zusammen an einem Tisch saßen, meinte mein Liebster plötzlich, dass er heute nicht so lange machen wolle. Ein Satz der mich auf der Stelle traurig stimmen ließ, denn es bedeutete das er auch diese Nacht nicht bei mir im Hotel schlafen wollte. Die Traurigkeit darüber stand mir ins Gesicht geschrieben. Eine Weile schwiegen wir uns an. Die Situtation war schon ein wenig beklemmend. Immerhin war es die erste Streitsituation, den wir von Angesicht zu Angesicht führten. Selbst nach der Aussprache lag diese Spannung noch in der Luft. Ich schlug vor einfach neben an ins Hotel zu gehen, um uns erstmal ein wenig zu erholen.

Ich fror zu diesem Zeitpunkt umheimlich. Ob es nun an der Außentemperatur, der Müdigkeit oder der bedrückenden Situation lag, kann ich nicht genau sagen. Sicherlich hatte alles dreies etwas damit zu tun. Bei der Ankunft in mein Hotelzimmer stellte ich daher erstmal die Heizung wärmer ein und kroch sofort unter die Bettdecke. Er fragte mich sofort, was denn mit mir los sei. Als ich dann erwiderte das mir kalt sei, kuschelte er sich an mich und wärmte mich. Das fand ich echt schön. Wir dösten zusammengekuschelt unter der Decke und versuchten so wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen.

So ganz nah bei einander, die Körperwärme des jeweils anderen spürend, erwachte die Lust in uns. Fest entschlossen mir jetzt das zu holen, was ich wollte, fing ich an ihn zu verführen *grins*. Ich gebe zu, ich wollte mich auch wieder versöhnen und verwöhnte deshalb zuerst meinen Prinzen nach allen Regeln der Kunst und dann mich selbst direkt vor seinen Augen. Das war wirklich aufregend. Wahrscheinlich wird es nicht das letzte Mal gewesen sein *kicher*.

So wie es nach sportlichen Aktivitäten *räusper* üblich ist, meldeten sich natürlich unsere Mägen. Mein Liebster hatte auf seiner Kinokarte noch einen Gutschein für Nuggets bei McDonald's. Wir lösten ihn ein und teilten uns das Essen. Da ich nämlich knapp eine Stunde zuvor einen Nutellamuffin gegessen hatte, war ich nicht ganz so hungrig. Außerdem schien mich der Gedanke des baldigen Abschieds ebenfalls statt zu machen.

Während wir aßen, packte mein Liebster die kostenlose Kinozeitschrift aus. Zufälliger Weise war an diesem Tag ein Hochzeitshoroskop darin. Aus Spaß an der Freude las ich ihm seins vor (das tat ich übrigens mit der auf dem Kopf stehenden Schrift). Danach begann ich mit meinem, meinte aber schnell nee das trifft nicht zu. Er meinte darauf; dass seins da schon eher zutrifft, was ich wahnsinnig toll fand. Bei ihm stand nämlich etwas von einer klassischen Hochzeit bei der nichts fehlen darf. Genauso möchte ich mal heiraten <3. Wow, hatten wir gerade tatsächlich das Thema Hochzeit angeschnitten? Das war für mich schon ein kleines Wunder. Näher ging ich aber nichtdarauf ein. Dafür ist ja auch noch genug Zeit .
Neben dem Horoskop war auch ein großes Rätsel in dem Magazin, was wir zusammen zu lösen versuchten. Mir gefiel das echt gut, weil es einfach mal etwas anderes war. Und weil wir innerhalb von Sekunden die zweite neue Gemeinsamkeit entdeckt hatten. Wir mögen beide rätseln. Als gutes Team füllten wir auch die meisten Kästchen mit Worten aus, scheitern am Ende aber trotzdem *lach*. Na gut, da müssen wir wohl noch viiiiiiiel üben.

Das Ende des Rätsels war dann auch der Beginn des Abschiedes. „Wie machen wir das denn jetzt? Kommste noch mit zum Auto?“, fragte mich mein Liebster als wir wieder draußen vor dem Fastfoodrestaurant standen. Sein Auto stand nämlich ein paar Straßen weiter. Ich meinte zu ihm, dass ich nicht mitkäme, weil ich zum einen nicht alleine im Dunkeln wieder zurück laufen wollte und weil ich mich eh nicht so gut auskannte. Anstatt zu antworten, überlegte er kurz und sagte „Komm mal mit, ich hab da ne Idee.“ Na das war ja spannend. Lange Rede kurzer Sinn, er nahm mich mit zu seinem Auto und fuhr mich dann zurück zum Hotel. Das fand ich ja schon süß von ihm. Anstatt das wir uns gleich verabschiedeten, zögerte er es noch ein bisschen hinaus. Im Auto brach dann die Schwere hinein. Der Abschied war schwer. Wir küssten uns viele Male ganz fest und er betonte, dass er dann jetzt Heim fahre, wenn das denn okay für mich sei. Na ja was sollte ich darauf antworten? Natürlich nickte ich ihm zu. Ein letztes Mal küssten wir uns noch. Danach stieg ich aus und ging zum Hotel. Die Eingangstür hinter mir war kaum geschlossen, da kamen sie schon, die Tränen des Sehnsuchtschmerzes…
7.3.16 17:38
 
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